Schule und Kulturzentrum in Nianing II

Der Anfang

Charles M. Huber, Vorsitzender des Vereins, war bis zu seinem Eintritt 2013 in den Deutschen Bundestag, als Berater für Investment und politische Fragen, z.B. 2003 für den Zweig FAO ( Landwirtschaft ) der UNO tätig, beriet 1996 den Tourismusminister von Äthiopien und Senegal, war Mitglied des aussenpolitischen Arbeitskreises der CSU und 2003 und z.T. auch als Deligierter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung tätig. 2008 brachte er den senegalesichen Präsidenten Abdoulay Wade nach München.


SCHULBETRIEB IN NIANING- Kultur- und Austauschzentrum

Unser erstes Afrika Direkt – Projekt haben wir in Nianing-Mbour / Senegal 80 km von Dakar gestartet und ist als Pilotprojekt auch für andere Länder gedacht

Helfen ist aber nicht immer einfach. Es ist anstrengend, zeitaufwendig. Hilfe ist besonders in südlichen Ländern nur dann möglich, wenn die Beziehung von Mensch zu Mensch funktioniert. Sprich: Sie müssen immer am Ball bleiben, soviel wie möglich präsent sein.

 

Start einer Alphabetisierungskampagne in Nianing

Beim Unterricht in Nianing
Nichts ist schöner, als in das Gesicht eines lächelnden Kindes zu schauen und zu wissen, das man zu diesem Lächeln einen Teil beigetragen hat.

Deswegen helfen wir ausschließlich Kindern. Und wir bauen keine Wellblechhütten, wo man mit den Füssen auf nackter Erde steht. Warum.
Es steigert deren Selbstwertgefühl, was einen äußerst positiven Einfluß auf Lernleistung, Körperhygiene, Sozialverhalten, Disziplin und Erhaltung und Pflege von materiellen Gegenständen hat.



2007- 2008
Durch die persönliche Betreuung, haben wir bereits Schüler in unserem Projekt ausgebildet, welche den Übertritt in ein Gymnasium geschafft hat und für die wir eine Patenschaft gefunden haben.

Diese wird nicht nur der Alphabetisierung, sondern den allgemeinen, europäisch-frankophonen Bildungsstandard weitergeben, damit unsere Kinder später gegebenenfalls auch eine höhere Schule, wie unsere Celine Diouf ,eventuell sogar eine Universität besuchen können. AFRIKA DIREKT e.V. wird die weitere Ausbildung dieser Kinder bzw. Jugendliche bis zum Hochschulabschluß finanzieren. Damit all das realisiert werden konnte, hatte der Vorsitzende erst einmal sein Privathaus zur Verfügung gestellt. Ansonsten hätten wir nicht mit dem Programm beginnen können, denn der Bau von Häusern kostet Geld, auch in Afrika.

 

Die Erwerbssituation im Senegal

Bildung und Handwerk

Wer nicht selbständig tätig wird, hat nur geringe Aussichten auf eine Anstellung.

Da ein jeder Erwerbstätiger, inklusive der Handwerker ca. 20 weitere im Haushalt befindliche Personen ernährt, sehen wir uns dazu verpflichtet, den Festangestellten eine langfristige Erwerbsmöglichkeit bieten. Sämtliche Angestellte in unserem Projekt verdienen für ihre Arbeit fast das Doppelte wie vergleichsweise anderswo. Dies hat zur Folge, daß jeder Arbeitnehmer am Monatsanfang Geld zurücklegen kann, zweitens motiviert und daran interessiert ist, seinen Arbeitsplatz zu erhalten.
Der Verlust des Arbeitsplatzes ist ein Absturz ins Nichts. Überdurchschnittlich bezahlte „local workers“ sind weitaus billiger, als ein europäischer Angestellter.

 

Bildergalerie Schule- und Kulturzentrum Nianing

Kinder bei Musik und Tanz